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Für mich als Bloggerin ist es selbstverständlich, meine Meinung frei zu äußern, mich mittzuteilen, kritisch zu bleiben und die Dinge (auch) öffentlich zu hinterfragen. Und ich muss dafür keine Konsequenzen fürchten. Denn: Ich lebe in Deutschland, in einem Land, in dem die Presse- und Meinungsfreiheit im Grundgesetz garantiert wird. In vielen Staaten gibt es sie nicht, vor allen in Diktaturen und Autokratien nicht, hier ist die Medienlandschaft durch Zensur geprägt, kritische Stimmen werden inhaftiert oder verschwinden spurlos. Doch was genau verstehen wir überhaupt unter Pressefreiheit? Warum ist diese so überaus wichtig? Und in welchen Ländern ist die Situation derzeit am besorgniserregendsten? Diese und weitere Fragen beantwortet die folgende Analyse.

Natalie Niedoba studierte Religion und Kulturwissenschaften zunächst in Jena, jetzt macht sie ihren Master an der Universität Hamburg. Ich traf die 27-jährige in den Räumlichkeiten des leetHub St. Pauli e.V. bei einer Tasse Kaffee zu einem Gespräch über ihre Leidenschaft für das Reisen, über ihre Faszination für fremde Kulturen und darüber, was genau die NGO Start with a Friend macht, für die sie seit kurzem arbeitet.

Die Iranerin Milen (Name auf Wunsch geändert) kam vor drei Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Trotz der nervenaufreibenden Flucht, dem Zurücklassen ihrer großen Liebe im Gefängnis und dem starken Heimweh nach ihrer Geburtsstadt Teheran, gelingt es der klugen und sensiblen Frau, sich nach und nach in die deutsche Gesellschaft zu intergieren. In dem folgenden Beitrag erzählt sie von ihren Ängsten und Befürchtungen, aber auch von ihren Zukunftsplänen und Träumen.

Vergangene Woche, am Donnerstag, den 3.Mai, war der jährliche Welttag der Pressefreiheit. Dieser besondere Tag soll an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten auf unserer Welt erinnern. Außerdem wird an ihm der Guillermo – Cano – Peis durch die UNESCO verliehen, der dieses Jahr an den inhaftierten Fotojournalisten Mahmoud Abu Seid aus Ägypten geht. Der Guillermo-Cano-Preis wird seit 1997 vergeben. Er ist nach dem kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza benannt, der 1986 in Bogota ermordet wurde. Lesen Sie in dem folgenden Text, wie die aktuelle Lage für Journalisten in Ägypten ist, was Mahmoud Abu Seid zu befürchten hat und warum sein Schicksal kein Einzelfall ist.

Der schüchterne, zurückhaltende Afghane Sayed (Name auf Wunsch geändert) lebt seit zwei Jahren hier in Deutschland. Die Flucht aus seinem Heimatland, das Leben dort in ständiger Angst vor erneuten Anschlägen und die Ungewissheit, was mit seiner Familie ist, beschäftigen den jungen Flüchtling sehr. Um all die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten, malt Sayed. Und er schreibt eigene, lyrische und poetische Texte. Oft ist er traurig, niedergeschlagen - verständlicherweise. Wie es in ihm aussieht, welche Gedanken er in seinem Kopf hat und was er sich für die Zukunft wünscht, davon erzählt Sayed in dem folgenden Beitrag:

Lawand Ali musste 2015 seine Heimat Syrien verlassen. Wie hat sich diese Flucht angefühlt? Was unterscheidet das Leben hier in Deutschland von dem in Syrien? Und welche Träume und Hoffnungen hat der junge Kurde? Diese und weitere Fragen beantwortet Lawand Ali in dem folgenden Gespäch: authentisch und bewegend, aufrüttelnd und emotional.

Die Embassy of Hope ist Anlaufstelle für Menschen aus der ganzen Welt unabhängig ihrer Sprache, Religion oder Herkunft. Toleranz und multikultureller Austausch werden hier aktiv gelebt.

Wie vergangene Woche berichtet, nehmen rechtsextremistisch motivierte Straftaten in Deutschland stetig zu, Parteien und Gruppierungen wie die AFD oder PEGIDA wachsen beständig und werden immer beliebter. Eine Organisation, die sich diesem erschreckenden Trend entschieden entgegenstellt, ist die Antifa. Doch wie ist die Antifa aufgebaut? Seit wann gibt es sie in Deutschland? Was sind ihre Überzeugungen und Ziele, wofür kämpft sie? Und warum polarisiert gerade die autonome Antifa so stark? Antworten gibt es hier: