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Unsere Bloggerin Sophie Martin traf den iranischen Oppositionspolitiker zum Interview und sprach mit ihm über die von ihm mitgegründete Partei der Muslimischen Volksrepublik, über Irans Medien und die Menschenrechtslage im Land.

Nun ist es soweit: Das Sommerfest im Karolinenviertel kann beginnen! Es ist Samstag, der 22. Juli kurz nach 13 Uhr und im why not? Café in der Markstraße herrscht ein lebendiges, leicht hektisches Treiben. In der Küche finden die letzten Vorbereitungen für den internationalen Food Market statt, man hört Töpfe und Geschirr klappern, der Ofen und der Herd sind an, es ist warm, ein klein wenig stickig.

Ardalan Razavieh ist zweiter Vorsitzender des Hamburger Kulturverein Diwan, der sich für Deutsch-Iranische Begegnungen stark macht. In dem folgenden Gespräch erzählt Ardalan Razavieh von den Besonderheiten der iranischen Kultur, von Musik, Literatur und der persischen Filmszene. Er gibt Einblicke in das alltägliche Leben im Iran, thematisiert die Situation der Frauen und erklärt, warum der Islam so wichtig für die Iraner ist.

Alireza Deris kam vor zwei Jahren aus der iranischen Stadt Abadan nach Deutschland. In dem folgenden Gespräch erzählt er von seiner Leidenschaft für die Musik, von seinem Wunsch nach Demokratie und Meinungsfreiheit in seinem Heimatland und von den Unterschieden zwischen dem Leben im Iran und hier in Deutschland.

Two years ago Alireza Deris came from the Iranian city Abadan to Germany. In the following conversation he talks about his passion for music, about his wish for democracy and freedom of opinion in his home country and about the differences between life in Iran and here in Germany.

Der Iran blickt auf turbulente Jahrzehnte zurück: Kam es zunächst in den 60er Jahren unter Schah Mohammed Reza zu einer klaren Annäherung an westliche Strukturen, so wurden diese im Zuge der Islamischen Revolution durch Ayatollah wieder umgeworfen. Doch auch aktuell kommt es vermehrt zu Spannungen im Land. Erst am 7. Juni dieses Jahres verübte der IS Anschläge auf das Parlament sowie das Mausoleum Ayatollah Chomeinis in Teheran. Und auch in die gegenwärtige Krise um das Emirat Qatar ist der Iran involviert. Es geht um Terrorismusvorwürfe, Macht, Einfluss und Geld.

Interview mit Johanna Wild und Anna-Lena Glesinski, den Gruppensprecherinnen der Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Koordinationsgruppe aus Hamburg

Ende der 90er Jahre kam Claudia Andereya aus dem spanischen Baskenland nach Deutschland, hier studierte sie Theologie, heute ist die 34-Jährige in der Hamburger City Church als Seelsorgerin tätig. In dem folgenden Gespräch erzählt Claudia von ihrer Arbeit in der Kirchengemeinde und davon, warum ihr ihr Glaube so wichtig ist.

 

Stell dich doch bitte einmal kurz vor!

Mein Name ist Claudia Andereya, ich bin 34 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich in Spanien, im Baskenland um genau zu sein. Später habe ich dann viel Zeit in Barcelona verbracht. Seit 1998 bin ich Deutschland. Darüber hinaus habe ich deutsche Wurzeln, mein Vater ist Deutscher. Zusammen mit meiner Mutter ist er damals nach Spanien ausgewandert. Sie waren Missionare, haben fast 30 Jahre in diesem Bereich gearbeitet.

Mexiko ist ein Land der Kontraste: Auf der einen Seite die immens hohe Kriminalität, überwiegend bedingt durch die Drogenkartelle, aber auch durch Armut und Perspektivlosigkeit. Auf der anderen Seite die wunderschöne Kultur der Maya, die bis heute in vielen Teilen des Landes sichtbar ist und Mexiko zu einem beliebten Reiseziel für Touristen aus der ganzen Welt macht. Doch wie gefährlich ist Mexiko tatsächlich?