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Das Netzwerk AFGHANISTAN INFO Hamburg wurde vor 15 Jahren, im Februar 2002, von dem Deutsch-Afghanen Rafiq Shirdel gegründet. Das Netzwerk versteht sich als Integrationshilfe für Flüchtlinge mit afghanischem Migrationshintergrund hier in der Hansestadt. Genauso wird aber auch Hilfestellung vor Ort in Afghanistan geleistet. Darüber hinaus liefert das Netzwerk einen immensen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit, es dient als Kommunikationsbrücke zwischen verschiedenen Institutionen und beantwortet sämtliche, Afghanistan betreffende Fragen. In dem folgenden Gespräch äußert sich der Sohn von Rafiq Shirdel, der Sozialwissenschaftler Blall Shirdel, zu der aktuellen Situation in Afghanistan. Der 31-jährige erklärt wichtige politische Zusammenhänge und Gegebenheiten mit einem erschreckenden Fazit: Der Krieg in Afghanistan wird weitergehen.

Jahrzehntelange blutige Auseinandersetzungen haben Afghanistan geprägt. Bomben, Gewalt und Angst gehören hier zur Normalität. Was Frieden ist, dass weiß die afghanische Bevölkerung nicht. Viele sind geflohen. Und doch ist da ein wenig Hoffnung. Auf ein Ende der Schreckensherrschaft der Taliban. Auf einen Abzug der ausländischen Truppen. Auf einen langsamen Wiederaufbau der eigenen Heimat.

Der Deutsche Hans J. (Name geändert) war als Soldat der Bundeswehr für längere Zeit in Afghanistan stationiert und hat hautnah erlebt, was es heißt, sich Gefechte und Kämpfe mit den Taliban zu liefern. Aber auch Sayed P. (Name ebenfalls geändert), der in Afghanistan geboren ist, hat die bittere Erfahrung machen müssen, der Willkür und dem Terror der Taliban schutzlos ausgeliefert zu sein. 2015 kam er schließlich als Flüchtling nach Deutschland und fand Zuflucht. In dem folgenden Gespräch erzählen die beiden authentisch und bewegend von den traumatischen und prägenden Eindrücken, die der Krieg in dem Land am Hindukusch bei ihnen hinterlassen hat.

Es ist Donnerstagvormittag, kurz nach halb zehn. Draußen fällt Regen, der Nebel verschluckt die Gebäude und ihre Silhouetten, grauer, trüber Himmel über Hamburg. Doch in der CityChurch in der Michaelispassage, nahe der S-Bahnhaltestelle Stadthausbrücke, ist es behaglich warm und trocken. Betritt man die Räumlichkeiten, kommt man direkt in das gemütliche Café, es ist seit etwa einer halben Stunde geöffnet, der Geruch von frisch gebrühten Kaffee liegt in der Luft. Noch ist es ruhig, die Deutschkurse haben gerade begonnen, bis auf einen Tisch rechst in der Ecke sind alle anderen frei. An den Wänden hängen Portraitfotografien der Fotografen Pierre Jarawan und Claudia Dewald. Sie passen gut in das Ambiente, zeigen Menschen der unterschiedlichsten Altersklassen, sowohl Kinder als auch die ältere Generation, alle aus Krisengebieten wie dem Irak, Syrien oder Afghanistan.

La  República del Ecuador, es un país latinoamericano ubicado en la parte noroccidental de Sudamérica. Limita al norte con Colombia y al sur y al este con Perú.

David proviene de la ciudad de Quito, la capital de Ecuador. En la siguiente conversación habla acerca de la naturaleza unicá de su país natal, ademáexplica qué es lo que le gusta de Alemania y responde a la pregunta: "¿Quisieras regresar un día a tu país?"

Ecuador liegt im Nordwesten Lateinamerikas, es grenzt im Norden an Kolumbien und im Süden an Peru.

David kommt aus Quito, der Hauptstadt Ecuadors. In dem nachfolgenden Gespräch erzählt er von der einzigartigen Natur in seinem Heimatland, er erklärt, was ihm an Deutschland gefällt und er beantwortet die Frage, ob er eines Tages nach Ecuador zurückkehren möchte.

Wer in Deutschland leben und arbeiten möchte, muss Deutsch lernen. Sonst klappt das nicht mit der Integration. Eine Möglichkeit die deutsche Sprache zu lernen und einen Einblick in die Kultur und Geschichte Deutschlands zu bekommen, ist der Integrationskurs. Wer sich schon einmal mit Flüchtlingen und Migranten beschäftigt hat, hat den Begriff „Integrationskurs“ bereits einmal gehört. In den meisten Fällen wird allerdings immer nur darüber gesprochen, dass ein Flüchtling einen solchen Kurs besuchen muss und es ist auch klar, dass die Integrationskurse vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. Aber woraus besteht so ein Kurs eigentlich genau und was lernt man da alles? Wir erklären Euch, was ein Integrationskurs genau ist.

„Als ich zum ersten Mal zum Sprachcafé ins why not? in der Markstraße in Hamburg St. Pauli gekommen bin, wurde ich direkt mit offenen Armen empfangen“, erzählt Kirsten und lacht. Eigentlich hat die 50-Jährige mit ihrem Job in einer PR-Agentur im nahen Schanzenviertel genug Trubel um die Ohren. Und trotzdem versucht Kirsten jeden Montag um 18.30 Uhr zum Sprachencafé zu kommen. Weil sie Sprachen liebt. Und neugierig auf Menschen aus anderen Kulturen ist. Auch heute hat sie Kekse für sich und die Teilnehmer mitgebracht, bei etwas Süßem unterhält es sich leichter.

Kirsten ist jetzt seit September letzten Jahres dabei.

„Ich bin in der christlichen Gemeinde im Stadtteil Mundsburg aktiv, habe dort im Rahmen der Flüchtlingsproblematik vom why not? gehört. Da ich eine Affinität für Sprachen und fremde, ferne Länder habe, war für mich sofort klar: Das Sprachcafé muss ich mir anschauen!“

Guido Cremerius absolviert im Rahmen seines Studiums gerade ein Praktikum im why not? und bei dem Netzwerk FLUCHTort Hamburg 5.0. In dem nachfolgenden Gespräch erklärt er, was er an seinem Studiengang so schätzt, mit welchen Herausforderungen er sich täglich konfrontiert sieht und was genau Integration für ihn bedeutet.

 

Stell dich bitte einmal kurz vor!

„Mein Name ist Guido Cremerius, ich bin 23 Jahre alt, komme ursprünglich aus Mönchengladbach und bin jetzt seit circa zweieinhalb Jahren in Hamburg. Ich studiere soziale Arbeit im fünften Semester an der Hochschule, darüber hinaus bin ich Praktikant im why not?. Hier absolviere ich mein Vollzeitpraktikum für mein Studium, angefangen habe ich letztes Jahr im April mit einem Arbeitstag pro Woche, seit September haben wir auf vier Tage aufgestockt.“