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Das why not? Café in der Markstraße war ein ganz besonderer Ort, soviel steht fest. Denn es war ein Ort, der Integration gefördert hat, dessen Türen immer offenstanden, für Menschen aus der ganzen Welt. Im why not? spielten Herkunft und Religion keine Rolle, dafür Respekt und Toleranz umso mehr. Doch was bringen die vielen unterschiedlichen Menschen mit dem why not? in Verbindung? Und was werden sie an dem Café vermissen? Unsere Bloggerin Sophie hat nachgefragt:

 

Lisa (22, Ehrenamtliche aus Deutschland):

„Ich verbinde mit dem why not? Café Freude, interkulturellen Austausch und Abwechslung. Am meisten werde ich die Menschen, mit denen ich hier zusammengearbeitet habe, vermissen.“

 

Behrouz (38, Ehrenamtlicher aus dem Iran):

„Ich habe im why not? Deutsch gelernt, dieser Ort hat für mich ganz, ganz viel mit Kommunikation zu tun. Und er ist für mich mein Zuhause geworden, ein Zuhause, in dem ich Freunde gefunden haben. Das why not? in der Markstraße war immer sehr familiär. Mir wird die einzigartige Atmosphäre hier fehlen.“

 

Mulu (28, Ehrenamtliche aus Eritrea):

„Im why not? war ich immer glücklich, ich habe wirklich gerne hier gearbeitet. Wenn ich an das why not? denke, dann denke ich an Sprache, an Vielfalt, an Toleranz und gegenseitigen Respekt. Am meisten werde ich das gemeinsame Kochen vermissen, das hat mir immer besonders viel Spaß gemacht:“

 

Peter (70, Gast aus Deutschland):
„Ich komme seit Jahren ins why not?, ich wohne hier ganz in der Nähe. Meistens kam ich, um zu frühstücken, oft aber auch, um einfach nur einen Kaffee zu trinken. In diesem Café habe ich immer jemanden zum Reden gefunden, das wird mir auf jeden Fall fehlen. Ich bin schon traurig, dass dieses wirklich besondere Café nun schließt.“

 

Jamshid (28, Ehrenamtlicher aus Afghanistan):
„Das Gruppengefühl im why not? hat mir immer sehr gut gefallen, hier war man nie alleine. Das Team ist wie eine Familie für mich. Und ich habe sehr viel Unterstützung beim Deutschlernen erfahren. Die Menschen, die ich im Café kennenlernen durfte, sind mittlerweile gute Freunde für mich geworden. Am meisten werde ich die Atmosphäre, das Flair vermissen.“

 

Natascha (31, Ehrenamtliche aus Deutschland):

„Ich habe hier ganz viele neue Erkenntnisse finden können, die Arbeit hat definitiv meinen Horizont erweitert. Der kulturelle Austausch hat mir besonders gefallen. Ich habe mir oft die Frage gestellt, was eigentlich normal ist. Durch meine Zeit im why not? wurde diese Frage in ein völlig neues Licht gerückt. Vermissen werde ich das Urige, den Old School Style.“

 

Danyel (37, Ehrenamtlicher aus Deutschland):

„Das why not? ist eine wohltätige Einrichtung. Ich hatte viel Freude an meinem Job hier, an dem Kontakt zu den vielen, unterschiedlichen Menschen aus der ganzen Welt. Vermissen werde ich das Chaos. Und das gute Essen.“

 

Daniela (37, Café-Koordinatorin aus Deutschland):
„Frieden, das ist es, was ich mit dem why not? in Verbindung bringe. Hier sind sich Menschen aus der ganzen Welt friedlich begegnet. Und es war ein Ort des Kontaktes, der Begegnung. Aber auch ein Ort der Veränderung, der Bewegung. Oft ging es auch ein klein wenig verrückt zu. Ich hoffe, dass sich am neuen Ort in der City Church alles einfügen und finden wird. Es wird mit Sicherheit anders. Aber das muss ja nicht schlecht sein.“

 

Momo (19, Praktikant aus dem Iran):

„Wenn ich an das why not? denke, dann denke ich immer an Integration. Denn Integration wurde hier wirklich gelebt. Und Sprachen verbinde ich ebenfalls mit dem why not?, genauso wie viele verschiedene Religionen. Das Multikulturelle, das bunte Miteinander werden mir fehlen.“

 

Natalie (26, Gast aus Polen):

„Das why not? war ein absolut offener Raum, jeder konnte hier sein, wie er ist, niemand musste sich verstellen. Für mich persönlich war das why not? auch immer ein wenig wie mein erweitertes Wohnzimmer, halt ein Ort, um Freunde zu treffen. Das Multikulturelle wird mir fehlen und die Offenheit, mit der man hier empfangen und aufgenommen wurde. Besonders gut fand ich immer, dass das why not? ein Treffpunkt für Menschen aller sozialen Schichten gewesen ist. Das hat es so einzigartig gemacht.“

 

Umfrage: Sophie Martin

Fotos: pixabay

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