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Vergangene Woche, am Donnerstag, den 3.Mai, war der jährliche Welttag der Pressefreiheit. Dieser besondere Tag soll an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten auf unserer Welt erinnern. Außerdem wird an ihm der Guillermo – Cano – Peis durch die UNESCO verliehen, der dieses Jahr an den inhaftierten Fotojournalisten Mahmoud Abu Seid aus Ägypten geht. Der Guillermo-Cano-Preis wird seit 1997 vergeben. Er ist nach dem kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza benannt, der 1986 in Bogota ermordet wurde. Lesen Sie in dem folgenden Text, wie die aktuelle Lage für Journalisten in Ägypten ist, was Mahmoud Abu Seid zu befürchten hat und warum sein Schicksal kein Einzelfall ist.

Man nennt sie auch „Caliphettes“ – Frauen, die in den Dschihad ziehen, die sich dem IS anschließen, um zu kämpfen, um zu töten. Und das, obwohl die Ideologie des IS mehr als frauenfeindlich, mehr als frauenverachtend ist. Doch was sind die Beweggründe dieser Kämpferinnen? Warum konvertieren Frauen aus westlichen, demokratischen Staaten zum Islam? Was erwartet sie im Kalifat des IS? Der folgende Text erklärt die Zusammenhänge und gibt Einblicke in eine verstörende und perfide Rekrutierungsmaschinerie, die vor allem junge Mädchen aus Europa in den Dschihad lockt.

Recherchiert man im Internet zu diesem brisanten und hochaktuellen Thema, dann erkennt man schnell, dass die Begrifflichkeiten „radikal“ und „extrem“ häufig im gleichen Kontext verwendet werden, eine Abgrenzung findet nicht statt. Die folgende, kurze Analyse erläutert Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten, setzt ihren Fokus auf den religiösen Radikalismus und erklärt, warum Radikalismus oft in Terrorismus gipfelt.

In den Sommerferien haben bei uns wieder Kunstkurse für Kinder und Jugendliche stattgefunden. Während wir mit dem mobilen why not? zu 2 verschiedenen Wohnunterkünften gefahren sind, um dort mit den Kids zu Basteln und zu Malen, fand im Spiegelsaal im why not? ein Graffiti Kurs statt.

Es ist Donnerstagvormittag, kurz nach halb zehn. Draußen fällt Regen, der Nebel verschluckt die Gebäude und ihre Silhouetten, grauer, trüber Himmel über Hamburg. Doch in der CityChurch in der Michaelispassage, nahe der S-Bahnhaltestelle Stadthausbrücke, ist es behaglich warm und trocken. Betritt man die Räumlichkeiten, kommt man direkt in das gemütliche Café, es ist seit etwa einer halben Stunde geöffnet, der Geruch von frisch gebrühten Kaffee liegt in der Luft. Noch ist es ruhig, die Deutschkurse haben gerade begonnen, bis auf einen Tisch rechst in der Ecke sind alle anderen frei. An den Wänden hängen Portraitfotografien der Fotografen Pierre Jarawan und Claudia Dewald. Sie passen gut in das Ambiente, zeigen Menschen der unterschiedlichsten Altersklassen, sowohl Kinder als auch die ältere Generation, alle aus Krisengebieten wie dem Irak, Syrien oder Afghanistan.

Wer in Deutschland leben und arbeiten möchte, muss Deutsch lernen. Sonst klappt das nicht mit der Integration. Eine Möglichkeit, die deutsche Sprache zu lernen und einen Einblick in die Kultur und Geschichte Deutschlands zu bekommen, ist der Integrationskurs. Wer sich schon einmal mit Flüchtlingen und Migranten beschäftigt hat, hat den Begriff „Integrationskurs“ bereits einmal gehört. In den meisten Fällen wird allerdings immer nur darüber gesprochen, dass ein Flüchtling einen solchen Kurs besuchen muss und es ist auch klar, dass die Integrationskurse vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. Aber woraus besteht so ein Kurs eigentlich genau und was lernt man da alles? Wir erklären Euch, was ein Integrationskurs genau ist.

„Als ich zum ersten Mal zum Sprachcafé ins why not? in der Markstraße in Hamburg St. Pauli gekommen bin, wurde ich direkt mit offenen Armen empfangen“, erzählt Kirsten und lacht. Eigentlich hat die 50-Jährige mit ihrem Job in einer PR-Agentur im nahen Schanzenviertel genug Trubel um die Ohren. Und trotzdem versucht Kirsten jeden Montag um 18.30 Uhr zum Sprachencafé zu kommen. Weil sie Sprachen liebt. Und neugierig auf Menschen aus anderen Kulturen ist. Auch heute hat sie Kekse für sich und die Teilnehmer mitgebracht, bei etwas Süßem unterhält es sich leichter.

Kirsten ist jetzt seit September letzten Jahres dabei.

„Ich bin in der christlichen Gemeinde im Stadtteil Mundsburg aktiv, habe dort im Rahmen der Flüchtlingsproblematik vom why not? gehört. Da ich eine Affinität für Sprachen und fremde, ferne Länder habe, war für mich sofort klar: Das Sprachcafé muss ich mir anschauen!“

Es ist es dunkel, ein weiterer, klirrend kalter Montagabend im Dezember, an dem man froh ist, sich nicht allzu lange draußen aufhalten zu müssen. Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass es kurz nach 19 Uhr ist, als im why not? die Tische und Stühle zur Seite geräumt werden und rhythmische, melodische Salsa-Musik aus den Lautsprecherboxen ertönt.