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Wer wollte, dass ihre Stimme für immer verstummt? Der Mord an Anna Politkowskaja ist bis heute nicht endgültig geklärt, wirft Rätsel auf, lässt Fragen offen. Fest steht: Die passionierte Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und kritische Autorin mehrerer Bücher war vor allem eins – Putin und Kreml Gegnerin. Immer wieder prangerte sie die Menschenrechtsverletzungen im Tschetschenienkrieg an – bis sie schließlich heute vor 12 Jahren, am 7. Oktober 2006, in ihrem Wohnhaus in Moskau erschossen wurde.

Benjamin Jürgens ist leidenschaftlicher und herzlicher Gastgeber, die Gastronomie liegt ihm im Blut, hinter der Bar und im Service fühlt er sich am wohlsten. 2015 gründete er die Hamburger Refugee Canteen um sein gastronomisches Wissen an Geflüchtete weiterzugeben. In dem folgenden Gespräch erklärt Benjamin, welches Konzept er mit seinem Projekt verfolgt, warum Essen für ihn auch Integration ist und wie er selber überhaupt den Einstieg in die Gastronomie gefunden hat.

Für mich als Bloggerin ist es selbstverständlich, meine Meinung frei zu äußern, mich mittzuteilen, kritisch zu bleiben und die Dinge (auch) öffentlich zu hinterfragen. Und ich muss dafür keine Konsequenzen fürchten. Denn: Ich lebe in Deutschland, in einem Land, in dem die Presse- und Meinungsfreiheit im Grundgesetz garantiert wird. In vielen Staaten gibt es sie nicht, vor allen in Diktaturen und Autokratien nicht, hier ist die Medienlandschaft durch Zensur geprägt, kritische Stimmen werden inhaftiert oder verschwinden spurlos. Doch was genau verstehen wir überhaupt unter Pressefreiheit? Warum ist diese so überaus wichtig? Und in welchen Ländern ist die Situation derzeit am besorgniserregendsten? Diese und weitere Fragen beantwortet die folgende Analyse.

Natalie Niedoba studierte Religion und Kulturwissenschaften zunächst in Jena, jetzt macht sie ihren Master an der Universität Hamburg. Ich traf die 27-jährige in den Räumlichkeiten des leetHub St. Pauli e.V. bei einer Tasse Kaffee zu einem Gespräch über ihre Leidenschaft für das Reisen, über ihre Faszination für fremde Kulturen und darüber, was genau die NGO Start with a Friend macht, für die sie seit kurzem arbeitet.

Die Iranerin Milen (Name auf Wunsch geändert) kam vor drei Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Trotz der nervenaufreibenden Flucht, dem Zurücklassen ihrer großen Liebe im Gefängnis und dem starken Heimweh nach ihrer Geburtsstadt Teheran, gelingt es der klugen und sensiblen Frau, sich nach und nach in die deutsche Gesellschaft zu intergieren. In dem folgenden Beitrag erzählt sie von ihren Ängsten und Befürchtungen, aber auch von ihren Zukunftsplänen und Träumen.

Der schüchterne, zurückhaltende Afghane Sayed (Name auf Wunsch geändert) lebt seit zwei Jahren hier in Deutschland. Die Flucht aus seinem Heimatland, das Leben dort in ständiger Angst vor erneuten Anschlägen und die Ungewissheit, was mit seiner Familie ist, beschäftigen den jungen Flüchtling sehr. Um all die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten, malt Sayed. Und er schreibt eigene, lyrische und poetische Texte. Oft ist er traurig, niedergeschlagen - verständlicherweise. Wie es in ihm aussieht, welche Gedanken er in seinem Kopf hat und was er sich für die Zukunft wünscht, davon erzählt Sayed in dem folgenden Beitrag:

Lawand Ali musste 2015 seine Heimat Syrien verlassen. Wie hat sich diese Flucht angefühlt? Was unterscheidet das Leben hier in Deutschland von dem in Syrien? Und welche Träume und Hoffnungen hat der junge Kurde? Diese und weitere Fragen beantwortet Lawand Ali in dem folgenden Gespäch: authentisch und bewegend, aufrüttelnd und emotional.

Die Embassy of Hope ist Anlaufstelle für Menschen aus der ganzen Welt unabhängig ihrer Sprache, Religion oder Herkunft. Toleranz und multikultureller Austausch werden hier aktiv gelebt.