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Jörn Menge blickt auf turbulente Jahre zurück: Er kennt sich bestens aus in der Hamburger Musik- und Konzertszene, hat Erfahrungen in der Werbung, im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit gesammelt. Er selber sagt, dass er aus einer Nazi-Familie komme. Dies hat ihn unter anderem dazu bewogen, 2004 den Verein Laut gegen Nazis e.V. zu gründen. Doch was genau macht dieser Verein? Wie ist die rechte Szene in Deutschland überhaupt organsiert? Und was kann gegen den Rechtsruck getan werden? Jörn Menge gibt Antworten – offen, ehrlich und authentisch.

Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten in Deutschland nimmt stetig zu, rechte Parteien und Organisationen wie die AFD und PEGIDA erhalten mehr und mehr Zulauf. Doch was heißt es überhaupt, politisch „rechts“ zu sein? Und ab wann sprechen wir von „Rechtsextremismus“? Der folgende Hintergrundbericht hält Antworten bereit, gibt einen Überblick über die wichtigsten rechten Gruppierungen und erklärt, wie die rechte Szenen in Deutschland funktioniert.

Sinti und Roma – eine ethnische Gruppe, über die es vor allem eins gibt: Vorurteile, Klischees, Unwissen. Und genau hier setzt der Sinti–Verein Hamburg e.V. an: Mit konkreten Bildungsangeboten und Informationsveranstaltungen leistet er sowohl Integrations- als auch Aufklärungsarbeit. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat dieser Verein unter dem Vorsitzenden Christian Rosenberg und seinen Mitarbeitern schon viel erreicht., hat gezeigt, dass es auch anders geht. Selbstverständlich gibt es weiterhin viel zu tun. Doch der eingeschlagene Weg zeigt in die richtige Richtung. Soviel steht fest.

 

Legato ist eine Fach- und Beratungsstelle für religiös begründete Radikalisierung und bietet gleichzeitig systemische Ausstiegsberatung an. Doch wie geraten gerade Jugendliche in die radikale Szene? Wie kann Prävention aussehen? Und wie schwer ist eine Deradikalisierung? Antwort geben die Mitarbeiterinnen Johanna Schütze und Lea Hildebrandt.

Erst am vergangenen Mittwoch wurden 19 Männer aus Afghanistan in ihr Heimatland abgeschoben. Sie flogen in den frühen Morgenstunden von Düsseldorf nach Kabul. In eine Stadt, in der es fast wöchentlich zu Anschlägen mit vielen Verletzen und Toten kommt. Einige dieser Männer waren gut in die deutsche Gesellschaft integriert, haben die Sprache beherrscht, hatten Freunde hier, eine Arbeit, einen festen Wohnsitz. Und trotzdem durften sie nicht bleiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge erläutert der folgende Bericht.

Was für Herausforderungen birgt die Tätigkeit als Pfarrer? Welche Menschen begegnen einem bei dieser Arbeit? Und wie lebt man den christlichen Glauben selber Tag für Tag? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet Pfarre Robin Staffen in dem folgenden bewegenden, ehrlichen und höchst aufschlussreichen Interview!

Edy Tavares Moniz has seen a lot of the world: His roots are in Cape Verde, Africa. He lived and worked in Brazil and the United States, in Mexico he studied photography. His dream is to make it as a professional photographer in Hamburg and to open his own studio. Together with his wife he decided to come to Germany four month ago. In the following interview Edy Tavares Moniz explains why he likes analogue photography that much, which motives are his favourites ones and when he started to make his dream come true.

Man nennt sie auch „Caliphettes“ – Frauen, die in den Dschihad ziehen, die sich dem IS anschließen, um zu kämpfen, um zu töten. Und das, obwohl die Ideologie des IS mehr als frauenfeindlich, mehr als frauenverachtend ist. Doch was sind die Beweggründe dieser Kämpferinnen? Warum konvertieren Frauen aus westlichen, demokratischen Staaten zum Islam? Was erwartet sie im Kalifat des IS? Der folgende Text erklärt die Zusammenhänge und gibt Einblicke in eine verstörende und perfide Rekrutierungsmaschinerie, die vor allem junge Mädchen aus Europa in den Dschihad lockt.